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Hier veröffentlichen wir ab und zu mehr oder weniger interessante Zahlen unserer Panamericana

Nachdem wir Weihnachten / Neujahr zu Hause in der Schweiz verbracht haben, sind wir am 11. Januar 2017 nach Bogotá zurückgekehrt und haben die letzte Südamerika-Etappe in Angriff genommen. Seit dem 24. Januar ist unsere Randulina im Container eingesperrt und auf dem Weg nach Colón, Panama. Wir verlassen nach 863 herrlichen Tagen heute abend (28. Januar 2017) Südamerika mit dem Segelboot Amande und segeln zu den San Blas Inseln.

19. September 2014 bis 28. Januar 2017 Südamerika

863 Tage bereisen wir den herrlichen Kontinent

13 Länder Südamerikas plus Falkland-Inseln und Antarktis

Wir haben in dieser Zeit sämtliche Länder bereist, haben Weihnachten in der Antarktis und auf der Karibikinsel Martinique gefeiert und sind dreimal in der Schweiz auf Heimaturlaub gewesen.

  • Brasilien                                      177 Tage              21‘775 km           123 km / Tag
  • Argentinien                                  116 Tage              14‘919 km           129 km / Tag
  • Chile                                             105 Tage              11‘698 km           111 km / Tag
  • Peru                                                72 Tage                9‘308 km           129 km / Tag
  • Bolivien                                           66 Tage                6‘786 km           103 km / Tag
  • Kolumbien                                      52 Tage                6‘809 km           131 km / Tag
  • Ecuador                                          52 Tage                2‘964 km             57 km / Tag
  • Uruguay                                           28 Tage                3‘622 km           129 km / Tag
  • Franz. Guyana                                19 Tage                1‘627 km             86 km / Tag
  • Guayana                                          17 Tage                1‘348 km             79 km / Tag
  • Paraguay                                         16 Tage                1‘778 km           111 km / Tag
  • Venezuela                                        16 Tage                   930 km              58 km / Tag
  • Suriname                                          13 Tage                1‘174 km             90 km / Tag
     
  • Südamerika                         749 Tage         84‘738 km       113 km / Tag

     
  • Falkland und Antarktis                    23 Tage
  • Martinique                                        11 Tage
     
  • Reisetage                            783 Tage
     
  • Schweiz                                           80 Tage
     
  • Total unterwegs                   863 Tage
     
  • Südliche Halbkugel                       635 Tage              70‘303 km
  • Nördliche Halbkugel                     148 Tage              14‘435 km           (ohne Schweiz)
     
  • In der tropischen Zone                  520 Tage
     

Grenzübertritte

Wir haben mit unserem Auto 34 mal einen Grenzübertritt in Südamerika gemacht. Am häufigsten zwischen Argentinien und Chile. Eigentlich funktionieren Grenzübergänge in Südamerika meist ausgesprochen freundlich, einfach und unkompliziert. Man muss nur die richtige Reihenfolge der zu besuchenden Schalter einhalten und es braucht Geduld, denn Zeit hat auf diesem Kontinent eine andere Bedeutung als in Europa. In der Regel benötigten wir zwischen einer und drei Stunden. Das läuft dann etwa so ab:

  • Emmigration des Ausreiselandes        Wir erhalten den Ausreisestempel in den Pass
  • Aduana des Ausreiselandes                 Wir melden unser Auto wieder ab und geben die entspr. Papiere ab
  • Immigration des Einreiselandes           Wir erhalten den Einreisestempel in den Pass, meist 90 Tage
  • Aduana des Einreiselandes                  Wir melden unser Fahrzeug an und füllen alle Zollpapiere aus
  • Autohaftpflichtversicherung                    wo nötig müssen wir bei einem Büro eine temporäre Versicherung lösen
     

Besuche auf unserer Reise

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir dreimal während insgesamt 67 Tagen Besuche empfangen durften.

  • 28. Januar bis 13. Februar 2016         unsere Freunde Esthi und Ueli reisen mit uns von Fortalezza
                                                                          nach Recife, Brasilien
                                                                          17 Tage, 1‘696 km
  • 13. Februar bis 4. März 2016              unsere älteste Tochter Sarah begleitet uns von Recife nach
                                                                          Rio de Janeiro, Brasilien
                                                                          20 Tage, 1‘358 km
  • 15. Juli bis 14. August 2016                  unsere Freunde Brigitte und Ruedi machen mit uns eine
                                                                          Rundreise durch Südperu
                                                                          30 Tage, 3‘939 km
     

Autofahren in Südamerika

Mit unserem Land Rover Defender sind wir in 783 Reisetagen 84‘738 Kilometer gefahren.

  • Durchschnitt über alles                        108 km pro Tag
  • Längste Tagesetappe                          527 km in Bahia / Tocantins, Brasilien
  • Höchster Punkt mit dem Auto             5‘100 m Pass auf dem Weg aus dem Cotahuasi Cañon, Peru
  • Höchstgelegener Grenzposten           4‘480 m, Hito Cajones, von Chile nach Bolivien
  • Höchstgelegene Aduana                     5‘033 m, Mine an der Lagunenroute in Bolivien
     

Dieselverbrauch

Auf den 84‘738 gefahrenen Kilometern haben wir bisher 10‘133 Liter Diesel verbraucht, was einem Durst von 11,96 Litern pro 100 km entspricht. Darin enthalten ist auch der Diesel, den wir für unsere behagliche Heizung im Süden und auf den grossen Höhen verbrannt haben, sowie derjenige, den wir für die Klimaanlage in den heissen Tropenländern benötigt haben. Auch unsere Warmwasseraufbereitung schluckt noch ein wenig von diesem Diesel. Der recht bescheidene Durst unserer Randulina hat uns bisher SFr. 9‘080.00 gekostet

  • Durchschnittlicher Dieselpreis                                          SFr. 0.89 / Liter
  • Land mit dem teuersten Diesel         Uruguay                 SFr. 1.66 / Liter
  • Länder mit dem billigsten Diesel      Ecuador                 SFr. 0.28 / Liter
                                                                  Venezuela             SFr. 0.03 / Liter
     

Autoservicekosten

Auf bisher gefahrenen 84‘738 km haben wir 6 Motorenoelwechsel gemacht, zweimal das Getriebeoel gewechselt, dreimal die Bremsbeläge getauscht, einmal die hinteren Radlager ersetzt sowie einmal alle 6 und einmal 2 Stossdämpfer ersetzt. In Asuncion, Paraguay haben wir nach 62‘000 km die BF Goodrich Mud Terrain Pneus durch neue BF Goodrich All Terrain Pneus getauscht. Am selben Ort haben wir die beiden 5-jährigen Verbraucherbatterien durch zwei neue Banner-Batterien ersetzt, damit unsere Stromversorgung wieder problemlos funktioniert. Zudem gibt es immer wieder Kleinigkeiten zu reparieren. Den häufigsten Defekt hatten wir an der Aufhängung der beiden hinteren Stossdämpfer, aber Schweissarbeiten sind nirgendwo ein Problem. Die teuerste Reparatur war der Einbau der neuen Kardanwelle in Chile für gut SFr. 2‘000.00.

  • Total Reparaturen, Ersatzteile und Verbrauchsmaterial       SFr. 8‘434.40
     

Fährpassagen

Auf unserer Reise mussten / durften wir bis anhin 40 mal auf eine Fähre / Schiff / Ponton verladen. Zehnmal war die Passage gratis, 30 mal hatten wir einen sehr unterschiedlich billigen Preis zu bezahlen.

  • Teuerste und längste Passage          von Porto Velho nach Manaus  4 Tage / SFr. 645.00
     

Maut und Parking

Auf vielen Strassen in Südamerika werden Gebühren in sehr unterschiedlicher Höhe erhoben. Die teuersten Mautgebühren sind in Kolumbien fällig. Keine Maut mussten wir in Suriname und Franz. Guyana bezahlen.

  • Strassen- und Brückenmaut                                                                             SFr. 528.00
  • Parkgebühren (inkl. Langzeitparking bei Ferienreisen)                                SFr. 701.00
     

Autohaftpflichtversicherungen

Für jedes Land in Südamerika muss eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden (Ausnahme Ecuador). Für die Länder des Mercosur konnten wir eine einzige Police bereits in Buenos Aires erwerben, diese konnten wir nach einem Jahr auch Online verlängern.

  • Total Autohaftpflichtversicherungen                                                                 SFr. 1‘013.00
     

Autokosten

In unserem Reisebudget schlagen die Kosten für unser fahrbares Wohnheim wie folgt zu Buche:

  • Dieselkosten                                                                                                    SFr.  9‘080.00
  • Reparaturen, Ersatzteile und Servicekosten                                                SFr.  8‘434.40
  • Fährkosten                                                                                                       SFr . 2‘084.00
  • Maut- und Parkgebühren sowie diverse Kleinigkeiten                               SFr.   1‘402.60
  • Haftpflichtversicherungen                                                                               SFr.   1‘013.00
     
  • Total Autokosten                                                                                              SFr. 22‘014.00

     
  • Autokosten pro 1000 gefahrene Kilometer                                                 SFr.       260.00
  • Autokosten pro Reisetag                                                                               SFr.         28.10
     

Verpflegung

Auf der ganzen Reise haben wir in 783 Reisetagen (ohne die Zeit in der Schweiz) SFr. 21‘026.00 für unsere Ernährung ausgegeben. Diese Ausgaben verteilen sich ziemlich genau hälftig auf Lebensmitteleinkäufe und das Essen in Restaurants.

  • Durchschnittlich                      SFr. 26.85 pro Reisetag

Dazu kommen nochmals SFr. 8‘442.00 Ausgaben für Hardware, Souvenirs, Postkarten und Diverses.
 

Eintritte und Tourkosten

Neben den vielen Parks und Museen leisten wir uns oftmals auch geführte Touren um etwas tiefer in die Geheimnisse der jeweiligen Regionen einzutauchen. Diese Kosten beliefen sich bisher auf SFr. 7‘642.00.

  • Durchschnittlich                      SFr. 9.75 pro Reisetag
  • Unsere teuerste Tour             Flug zu Kaieteur / Orinduke Falls in Guyana        SFr. 630.00
     

Übernachtungen

863 Übernachtungen haben wir in dieser Zeit gemacht, davon

  • in unserer Azalaï-Kabine                                                                    618         (71%)
    • davon in freier „Wildbahn“                                                                                      338         (55%)
    • und auf organisierten Campingplätzen                                                                280         (45%)
  • im Hotel / Pension / Air B&B                                                             107         (12%)
  • auf der Sea Spirit in den antarktischen Gewässern                         23           (3%)
  • auf der Angelito auf Galapagos                                                          14           (2%)
  • im Haus von Freunden in Bolivien                                                      14           (2%)
  • im Zelt                                                                                                      8           (1%)
  • im Flugzeug von/nach Europa                                                               6          (1%)
  • zu Hause im eigenen Bett                                                                   73           (8%)      > bei drei Heimatferien

  • Unser südlichster Übernachtungsplatz im Auto
            Puerto Almanza an der Ruta J auf Tierra del Fuego                                             S 51°51'33.5''
  • Unser nördlichster Übernachtungsplatz im Auto
            Cabo de la Vela, La Guajira, Kolumbien                                                                N 12°12'13.1''
  • Unser höchstgelegener Übernachtungsplatz im Auto
            bei Hunacavelica, Peru (mit unseren Freunden Brigitte und Ruedi)                   4‘518 müM
            (eine von 20 Übernachtungen auf über 4‘000m)

Durch die vielen Übernachtungen in unserer Randulina, insbesondere den vielen, teilweise herrlichen gelegenen „wilden“ Nachtlagern, sind unsere Übernachtungskosten recht gering.

  • Campingkosten                                       SFr. 3‘365.00                      SFr.   5.40 / Nacht
  • Hotelübernachtungen                              SFr. 6‘093.00                      SFr. 57.00 / Nacht
     
  • Total Nächtigungskosten                        SFr. 9‘458.00                      SFr. 10.95 / Nacht

     

Lebenskosten

Im Verhältnis sind diese Ausgaben recht bescheiden, machen aber natürlich den grössten Anteil der Reisekosten aus.

  • Verpflegung                                            SFr. 21‘026.00
  • Diverses                                                 SFr.   8‘442.00
  • Eintritte und Tourkosten                        SFr.   7‘642.00
  • Übernachtungskosten                           SFr.   9‘458.00
     
  • Total Lebenskosten                               SFr. 46‘568.00
     
  • Durchschnittlich                                      SFr.        59.50 pro Reisetag

     

Flüge

Auf unserer Südamerikareise haben wir insgesamt 25 mal ein Flugzeug bestiegen.

  • Längster Flug            Calama > Santiago de Chile > Madrid > Zürich
  • Kürzester Flug           Rundflug zum Kaieteur Wasserfall in Guyana
     

Ferien vom Reisen

In den 28 Monaten haben wir 7 mal Ferien vom Reisen mit unserem Fahrzeug gemacht.

  • Dez. / Jan. 2014/15                 23-tägige Schiffsreise in die Antarktis
  • März / April 2015                     31 tägiger Heimaturlaub
  • Juli 2015                                   14-tägiger Heimaturlaub
  • August 2016                             14-tägige Ferien bei Freunden in Samaipata, Bolivien
  • Dezember 2016                       10-tägige Weihnachtsferien auf Martinique
  • Oktober 2016                           14-tägige Galapagos-Schiffstour mit der Agelito
  • Dez. / Jan. 2016/17                  31-tägiger Heimaturlaub
     

Versand von Postkarten

Wir sind immer noch Fans von handgeschriebenen Postkarten mit richtigen Briefmarken. Diese sind aber mittlerweile schwierig zu bekommen und deshalb nutzen wir wie fast alle Schweizer Langzeitreisenden das Gratis App der Schweizer Post zum Versand von elektronischen Postkarten, sofern wir denn Wifi haben.

  • Versand von traditionellen Postkarten                        166
  • Versand von elektronischen Postkarten                     ca. 500 (am Anfang haben wir nicht gezählt)

Dazu standen wir natürlich in unzähligen Mails und WhatsApps in Kontakt mit all unseren lieben Verwandten und Freunden zu Hause und in aller Welt – der modernen Kommunikationstechnologie sei Dank! Über diese Kanäle erreichten uns in den vergangenen 28 Monaten auch eine grosse Anzahl von Lebenszeichen von zu Hause, ein herzliches Dankeschön an alle die immer noch an uns denken.
 

28. Januar 2017
stefan@randulinas.ch

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